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10.12.2018 | Erhalten Sie Ihren Energie-Award am ENOPLAN-Stand auf der E-World!

Seit letztem Jahr schon ist ENOPLAN auf der E-World – energy & water“, der Leitmesse der Energie- und Wasserwirtschaft Europas, mit einem Stand vertreten und informiert dort die Messebesucher zu den relevantesten Themen im Energiebereich.

Für den Messeauftritt im Jahr 2019 vom 5. bis 7. Februar in Essen hat man sich etwas...
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Seit letztem Jahr schon ist ENOPLAN auf der E-World – energy & water“, der Leitmesse der Energie- und Wasserwirtschaft Europas, mit einem Stand vertreten und informiert dort die Messebesucher zu den relevantesten Themen im Energiebereich.

Für den Messeauftritt im Jahr 2019 vom 5. bis 7. Februar in Essen hat man sich etwas Besonderes einfallen lassen: Wenn Sie vorhaben, die E-World zu besuchen, dann melden Sie sich bitte bis zum 15.01.2019 bei uns und verabreden Sie einen Termin für einen kostenlosen Energiecheck. Gehen Sie mit uns einige Fragen durch und checken Sie Ihren Wissensstand. Sofern Sie diesen Check positiv absolvieren, bekommen Sie von uns einen Energie-Award als Energieexperte.

Prüfen Sie bei dieser Gelegenheit, ob Sie alle Kostenoptimierungspotenziale nutzen, alle Meldungen durchführen, bei Ihren Eigenerzeugungsanlagen kein Rückzahlungsrisiko vorhanden ist und ob Sie alle Rückerstattungsmöglichkeiten nutzen.

Sollten Sie noch keine Eintrittskarte für die E-World haben, laden wir Sie gern auf die Messe ein.

 

Den Anmeldebogen finden Sie hier als PDF-Download.

 

Ihre ENOPLAN-Ansprechpartnerin ist Nicole Diener, Telefon 07251 926-106 oder
Mail
nicole.diener@enoplan.de.

 


 

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12.11.2018 | Beginn einer regen Kommunikation zwischen VNB und ÜNB – akutes Risiko für Unternehmen!

Im Energiemarkt kommt es – die neuen Medien machen's möglich – verstärkt zu direktem Austausch von Marktteilnehmern (z. B. Verteilnetzbetreiber, Übertragungsnetzbetreiber, aber auch BAFA) untereinander. Das kann für die Stromkunden bedeuten, dass sie unerwartet ins Visier des einen oder anderen Marktteilnehmers geraten und...
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Im Energiemarkt kommt es – die neuen Medien machen's möglich – verstärkt zu direktem Austausch von Marktteilnehmern (z. B. Verteilnetzbetreiber, Übertragungsnetzbetreiber, aber auch BAFA) untereinander. Das kann für die Stromkunden bedeuten, dass sie unerwartet ins Visier des einen oder anderen Marktteilnehmers geraten und demnächst Post bekommen.

ENOPLAN-Mitarbeitende berichten schon über erste solche Fälle. Konkret: Mehrere ENOPLAN-Kunden haben bereits Schreiben ihres zuständigen Übertragungsnetzbetreibers erhalten, mit ungefähr folgendem Inhalt: "Ihr Verteilnetzbetreiber hat uns darüber informiert, dass Sie eine Stromerzeugungsanlage betreiben und offensichtlich Strom an Dritte weiterleiten. Wir bitten um Stellungnahme bis zum ..."

Wenngleich gegen gute Kommunikation in der Regel nichts einzuwenden ist, entsteht hier aber doch ein Risiko für alle Unternehmen, die eine Eigenerzeugungsanlage mit Eigenverbrauch besitzen, Strom an dritte Letztverbraucher weiterleiten und evtl. keine Meldung oder eine Meldung an die falsche Stelle abgegeben haben. In diesem Fall droht die rückwirkende Nachzahlung der EEG-Umlage!

Bitte informieren Sie sich über die Sachlage in Ihrem Unternehmen bzw. sprechen Sie Ihren ENOPLAN-Berater an, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie immer alles richtig gemacht haben.

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08.10.2018 | Ökostrom: Kosten für Herkunftsnachweise stark gestiegen

"Der Marktanteil an Ökostromprodukten ist in den letzten Jahren enorm gestiegen. Verbraucherinnen und Verbraucher müssen darauf vertrauen können, dass der erworbene Ökostrom tatsächlich aus erneuerbaren Energien gewonnen wurde. Herkunftsnachweise machen die Herkunft des Stroms aus erneuerbaren Energien transparent. Sie bieten...
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"Der Marktanteil an Ökostromprodukten ist in den letzten Jahren enorm gestiegen. Verbraucherinnen und Verbraucher müssen darauf vertrauen können, dass der erworbene Ökostrom tatsächlich aus erneuerbaren Energien gewonnen wurde. Herkunftsnachweise machen die Herkunft des Stroms aus erneuerbaren Energien transparent. Sie bieten Verbraucherinnen und Verbrauchern damit die notwendige Verlässlichkeit." So schreibt das Umweltbundesamt auf seiner Internetseite. Seit Januar 2013 darf ein Energieversorger Strom nur dann als solchen aus erneuerbaren Energien (EE) kennzeichnen und auf der Stromrechnung ausweisen, wenn er für die gelieferte Menge EE-Strom auch Herkunftsnachweise im Herkunftsnachweisregister entwertet hat.

Bereits seit Monaten steigen nun die Preise für die Herkunftsnachweise aufgrund der wachsenden Nachfrage bei gleichzeitig immer länger anhaltenden sommerlichen Temperaturen und einer insbesondere in Deutschland begrenzten Zahl von Anbietern ganz erheblich.

Damit müssen die Energieversorgungsunternehmen, die Haushalts- oder Industriekunden auf Ökostrom umstellen wollen, erstmal umgehen und sie ggfs. an die Kunden weitergeben können. Diese Kosten fallen bei Haushaltskunden eher weniger ins Gewicht, aber Industriekunden werden den Unterschied merken.

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10.09.2018 | Transparenzvorschrift: Generalzolldirektion droht Bußgelder an

Die Generalzolldirektion informiert, dass bei der Umsetzung der Transparenzvorschrift (EnSTransV) 88 Prozent der meldepflichtigen Unternehmen ihrer Meldepflicht im Jahr 2017 nicht nachgekommen sind. Nur 12 Prozent der betroffenen Unternehmen haben eine Meldung abgegeben, davon 8 Prozent auf elektronischem Weg. Die Möglichkeit der...
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Die Generalzolldirektion informiert, dass bei der Umsetzung der Transparenzvorschrift (EnSTransV) 88 Prozent der meldepflichtigen Unternehmen ihrer Meldepflicht im Jahr 2017 nicht nachgekommen sind. Nur 12 Prozent der betroffenen Unternehmen haben eine Meldung abgegeben, davon 8 Prozent auf elektronischem Weg. Die Möglichkeit der Befreiung der Meldepflicht bei kleineren Unternehmen wird dabei bislang nur selten in Anspruch genommen. Wegen des Einführungsjahres werden die Zollbehörden für das Jahr 2017 nur bei Großkunden Zwangsgelder ansetzen. Ab 2018 gelten dann neue Regeln, sodass alle Unternehmen, die nicht ihrer Meldepflicht nachkommen, Ordnungswidrigkeiten begehen. ENOPLAN steht mit seinem Expertennetzwerk hier bei Fragen gerne zur Verfügung.

 

Info:

Nach Inkrafttreten der Transparenzvorschrift (EnSTransV) im Mai 2016 gilt für Unternehmen, die bestimmte energie- und stromsteuerrechtliche Steuerbegünstigungen in Anspruch nehmen, eine Anzeigepflicht gegenüber dem zuständigen Hauptzollamt. Die Meldung musste erstmals bis 30.06.2017 für das 2. Halbjahr 2016 erfolgen, sofern kein Antrag auf Befreiung von dieser Pflicht gewährt wurde. Um dem zu entgehen, können sich Unternehmen für drei Jahre befreien lassen, wenn die Steuerbegünstigung in den vergangenen drei Kalenderjahren nicht höher als jährlich 150.000 Euro war. Angezeigt werden müssen insbesondere die Entlastungen für produzierende Unternehmen nach § 9b StromStG und § 54 StromStG sowie der sogenannte Spitzenausgleich.

 

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13.08.2018 | Experten skeptisch bei der Energiewende

Ende Juni beschloss das Bundeskabinett den Monitoring-Bericht zur Energiewende für das Jahr 2016 (mit Verspätung aufgrund der zeitaufwändigen Regierungsbildung). Die Stellungnahme der wissenschaftlich begleitenden unabhängigen Expertenkommission gibt zu denken – sie kommt teilweise zu einer skeptischeren Einschätzung als die...
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Ende Juni beschloss das Bundeskabinett den Monitoring-Bericht zur Energiewende für das Jahr 2016 (mit Verspätung aufgrund der zeitaufwändigen Regierungsbildung). Die Stellungnahme der wissenschaftlich begleitenden unabhängigen Expertenkommission gibt zu denken – sie kommt teilweise zu einer skeptischeren Einschätzung als die Bundesregierung.

In einigen Bereichen besteht den Experten zufolge erheblicher Handlungsbedarf. Zwar sei der Ausstieg aus der Kernenergie auf einem guten Weg, das Oberziel der Energiewende, die Minderung der Treibhausgase, werde aber bis zum Jahr 2020 wohl deutlich verfehlt werden, auch wenn einzelne Aktivitäten der Bundesregierung positiv hervorgehoben werden (ein Klimaschutzgesetz sowie Anstrengungen zur Beendigung der Kohleverstromung). Die Versorgungssicherheit erscheint unter Berücksichtigung von Stromimporten in den kommenden Jahren unkritisch – der Netzausbau falle aber in den letzten Jahren immer weiter hinter die gesetzten Ziele zurück.

Verkehrsbereich besonders problematisch

Guten Fortschritten bei den erneuerbaren Energien stünden erhebliche Defizite bei der Steigerung der Energieeffizienz gegenüber. Insbesondere die Entwicklungen im Verkehrssektor gehen laut den Experten in die falsche Richtung. Hier würden die Energiewendeziele sowohl bezüglich der Steigerung des Anteils Erneuerbarer als auch bezüglich der Minderung des Endenergieverbrauchs deutlich verfehlt. Der Endenergieverbrauch des Verkehrs ist zum vierten Mal in Folge angestiegen, im Jahr 2016 um fast 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Emissionen des motorisierten Individualverkehrs nähmen aber wegen der steigenden Zahl an Fahrzeugen und daher der steigenden Gesamtfahrleistung stetig zu, während der durchschnittliche spezifische Energieverbrauch und damit auch die durchschnittlichen spezifischen CO2-Emissionen im Pkw-Bestand seit Jahren stagnieren. Die Expertenkommission rät der Bundesregierung daher erneut, ein Bepreisungssystem für die Straßennutzung weitreichend einzuführen. Außerdem sollten die Kfz-Steuer und die Dienstwagenbesteuerung genutzt werden, um Anreize zu setzen, kleinere, leichtere, effizientere und klimafreundlichere Fahrzeuge zu kaufen und klimaschädliche Fahrzeuge unattraktiver zu machen.

Das Klimaschutzziel für das Jahr 2020 dürfte aller Voraussicht nach deutlich verfehlt werden. Es ist davon auszugehen, dass die Reduktion der Treibhausgasemissionen gegenüber 1990 (ohne zusätzliche Klimaschutzmaßnahmen) nur etwa 32 Prozent betragen wird. Auch die Erreichung des Ziels für 2030 ist mit der jetzigen Dynamik nicht möglich, denn von 2017 bis 2030 müssten die jährlichen Treibhausgasemissionen dreimal stärker gesenkt werden als in den Jahren von 2000 bis 2017.

 

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09.07.2018 | Netzentgelte werden bundesweit einheitlich

Der Bundesrat hat Anfang Juni die vorgelegte Verordnung der Bundesregierung zur schrittweisen Einführung bundeseinheitlicher Übertragungsnetzentgelte beschlossen.

Die Rechtsverordnung sieht ab dem 1. Januar 2019 eine schrittweise Vereinheitlichung der je nach Bundesland sehr unterschiedlich ausfallenden Übertragungsnetzentgelte...
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Der Bundesrat hat Anfang Juni die vorgelegte Verordnung der Bundesregierung zur schrittweisen Einführung bundeseinheitlicher Übertragungsnetzentgelte beschlossen.

Die Rechtsverordnung sieht ab dem 1. Januar 2019 eine schrittweise Vereinheitlichung der je nach Bundesland sehr unterschiedlich ausfallenden Übertragungsnetzentgelte vor. Die Vereinheitlichung soll in fünf Schritten erfolgen, sodass die betroffenen Netzentgelte ab dem 1. Januar 2023 bundeseinheitlich sind. Im Kalenderjahr 2019 wird für 20 Prozent der Erlösobergrenzen, die für die Entgeltbildung relevant sind, ein bundeseinheitlicher Entgeltanteil an den Übertragungsnetzentgelten ermittelt. In den Folgejahren steigert sich dieser Anteil an den Erlösobergrenzen um jeweils 20 Prozent. Damit werden ab dem Kalenderjahr 2023 die Übertragungsnetzentgelte vollständig bundeseinheitlich gebildet. Für Länder wie Nordrhein-Westfalen kann mit steigenden Netzentgelten gerechnet werden, während Länder mit starker Windenergie wie Mecklenburg-Vorpommern entlastet werden dürften.

 

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12.06.2018 | Bundesregierung muss illegale Beihilfen von großen Stromverbrauchern zurückfordern

Die Europäische Kommission entschied Ende Mai, dass die Befreiung von Netzentgelten, die in Deutschland bestimmten großen Stromverbrauchern in den Jahren 2012 und 2013 gewährt worden war, gegen die EU-Beihilferegeln verstieß. Es gab keine Gründe dafür, diese Verbraucher von der Zahlung der Netzentgelte zu befreien (die neue...
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Die Europäische Kommission entschied Ende Mai, dass die Befreiung von Netzentgelten, die in Deutschland bestimmten großen Stromverbrauchern in den Jahren 2012 und 2013 gewährt worden war, gegen die EU-Beihilferegeln verstieß. Es gab keine Gründe dafür, diese Verbraucher von der Zahlung der Netzentgelte zu befreien (die neue deutsche Regelung ab 2014 war nicht Gegenstand der Untersuchungen).

Unter anderem argumentiert die EU-Kommission, dass es selbst bei konstantem Stromverbrauch keine objektive Rechtfertigung für eine vollständige Befreiung von Stromverbrauchern von Netzentgelten gebe. Alle Verbraucher sollten für die Kosten aufkommen, die sie dem Netz verursachen. Große Stromverbraucher mit konstanter Abnahme verursachen ebenfalls Netzkosten und nutzen Netzdienste. Da Deutschland jedoch nachgewiesen habe, dass die Großverbraucher und Abnehmer mit konstantem Verbrauch in den Jahren 2012 und 2013 aufgrund ihres konstanten und vorhersehbaren Verbrauchs geringere Kosten verursachten als andere Verbraucher, sei eine teilweise Verringerung der Netzentgelte für diese beiden Jahre gerechtfertigt.

Jetzt muss Deutschland nach der im Beschluss der Kommission festgelegten Methode für jeden Begünstigten der Befreiung die Höhe der von ihm in den Jahren 2012 und 2013 verursachten Netzkosten ermitteln. Dann muss die Bundesrepublik die illegalen Beihilfen von den einzelnen Begünstigten zurückfordern.

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08.05.2018 | 20 Jahre Liberalisierung des Energiemarkts: Was hat das gebracht?

Seit mittlerweile 20 Jahren können Verbraucher in Deutschland ihre Energielieferanten frei wählen. Ende April 1998 war bei uns ein entsprechendes Energiewirtschaftsrecht in Kraft getreten. Ein wichtiges Ziel war seinerzeit, die Energiepreise zu reduzieren. Das unabhängige Verbraucherportal Verivox nahm das Jubiläum zum Anlass,...
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Seit mittlerweile 20 Jahren können Verbraucher in Deutschland ihre Energielieferanten frei wählen. Ende April 1998 war bei uns ein entsprechendes Energiewirtschaftsrecht in Kraft getreten. Ein wichtiges Ziel war seinerzeit, die Energiepreise zu reduzieren. Das unabhängige Verbraucherportal Verivox nahm das Jubiläum zum Anlass, Bilanz zu ziehen.

Der Anfang war eher schleppend, erst ein Jahr später – 1999 – kam es zu den ersten Anbieter­wechseln im Bereich Strom. Bei Gas gab es die Wechselmöglichkeit sowieso erst ab 2007. Heute kann man einen lebhaften Wettbewerb feststellen, und Neukunden sind bei den Versorgern sehr begehrt. Auf den ersten Blick hatten die Verbraucher aber von der Liberalisierung des Energiemarktes nicht allzu viel, denn die Preise sind laut Verivox seither um über 60 Prozent gestiegen.

Strom

Nach anfänglich zwei Jahre lang sinkenden Strompreisen steigen diese in Deutschland seitdem kontinuierlich und kräftig. Als Hauptgrund macht das Verbraucherportal die Entwicklung von Steuern, Abgaben und Umlagen aus, die private Verbraucher zuzüglich zum eigentlichen Kilowattstundenpreis zahlen müssen: "Sie haben sich in den vergangenen 20 Jahren fast verdreifacht und machen aktuell rund 56 Prozent des Endpreises aus. Zudem entfallen rund 25 Prozent auf Gebühren für die Stromnetze." Trotzdem positiv: Die Auswahl von Anbietern für private Stromverbraucher hat sich erheblich vergrößert, ebenso wie die Sparmöglichkeiten.

Gas

Auf dem Gasmarkt sieht es ganz anders aus. Seit der Wechselmöglichkeit anno 2007 hat sich der Gaspreis kaum verändert. Auch hier liegt der Grund laut Verivox in der unveränderten Steuerlast: "Aktuell liegt der Anteil von Steuern und Abgaben im Bereich Gas bei 26 Prozent. Rund 27 Prozent entfallen auf Gebühren für die Gasnetze, der Versorgeranteil liegt bei rund 47 Prozent." Die Anzahl von Anbietern und die Sparmöglichkeiten haben sich beim Gas aber massiv erhöht.

Fazit

Einer der erhofften Vorteile der Liberalisierung ist eingetreten: Aufgrund der Wettbewerbsvielfalt sind Anbieterwechsel relativ problemlos möglich geworden und können jedes Jahr viel Geld sparen. Ein wirklicher Erfolg wäre nur sichtbar, wenn der staatliche Anteil des Strompreises die Preisbildung nicht überlagern würde.

 

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09.04.2018 | Wirtschaftliche Unsicherheiten wegen Meldungspflichten: Unternehmen sollten handeln!

Wirtschaftliche Unsicherheiten bei Meldungen größer 1 Mio. kWh und Eigenerzeugungsanlagen zum Selbstverbrauch waren im Energiebereich die Hauptthemen der letzten Monate. Die Unsicherheit der Messtechnik sowie bezüglich der Meldungen bei der Weiterleitung von Strom an Dritte – wie Hausmeisterwohnungen, andere...
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Wirtschaftliche Unsicherheiten bei Meldungen größer 1 Mio. kWh und Eigenerzeugungsanlagen zum Selbstverbrauch waren im Energiebereich die Hauptthemen der letzten Monate. Die Unsicherheit der Messtechnik sowie bezüglich der Meldungen bei der Weiterleitung von Strom an Dritte – wie Hausmeisterwohnungen, andere Unternehmensgesellschaften und dritte Verbraucher wie Getränkeautomaten etc. – ist nach wie vor groß. Zu unterschiedlich ist die Gesetzeslage je Themenstellung, und es bestehen leider viele Interpretationsmöglichkeiten.

Hier ist eine individuelle Betrachtung der jeweiligen Situation notwendig. Ziel ist es, sich als Unternehmen für die Zukunft so aufzustellen, dass „Dritte“ für alle Fälle – ob EEG oder KWK, §19 oder Offshore-Vergünstigungen – sauber abgegrenzt sind. So können zukünftige Nachzahlungen vermieden werden. Sprechen Sie uns an, wenn Sie Eigenerzeugungsanlagen oder Standorte größer eine Mio. kWh haben. Unsere fundierten Lösungen für Ihr Problem erarbeiten wir mit einem Kompetenzteam aus Juristen und ggf. Wirtschaftsprüfern. Der Handlungsbedarf ist groß!

 

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12.03.2018 | Marktstammdatenregister: Start verzögert sich weiter

Stromlieferant ist nach Auffassung der Bundesnetzagentur jeder, der Strom an einen „Letztverbraucher“ liefert. Das betrifft leider auch viele Unternehmen, die nun noch mehr Bürokratie erledigen müssen. Denn alle Stromerzeuger und Stromlieferanten müssen sich zentral bei der Bundesnetzagentur in das sogenannte...
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Stromlieferant ist nach Auffassung der Bundesnetzagentur jeder, der Strom an einen „Letztverbraucher“ liefert. Das betrifft leider auch viele Unternehmen, die nun noch mehr Bürokratie erledigen müssen. Denn alle Stromerzeuger und Stromlieferanten müssen sich zentral bei der Bundesnetzagentur in das sogenannte Marktstammdatenregister eintragen lassen. Dieses sollte ursprünglich ab Sommer 2017 verfügbar sein, wurde aber nicht fertig, sodass der Start zunächst um ein Jahr bis Sommer 2018 verschoben wurde.

Nun kündigte die Bundesnetzagentur an, dass sich der Start des Registers weiter verzögert. Als Datum wurde voraussichtlich Anfang Dezember 2018 genannt. Die BNetzA teilt auf ihrer Webseite mit, dass  selbstverständlich keine Bußgeldverfahren für Verzögerungen eingeleitet werden, die sich aus der verspäteten Verfügbarkeit des Webportals ergeben.

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12.02.2018 | Immer mehr netzstabilisierende Noteingriffe steigern den Strompreis

Laut vorläufiger Bilanz des Übertragungsnetzbetreibers Tennet schlugen die Kosten für Noteingriffe ins Stromnetz im abgelaufenen Jahr mit annähernd einer Milliarde Euro zu Buche – so war es Anfang 2018 verschiedenen Medien zu entnehmen. In den beiden Vorjahren waren es "nur" 660 bzw. 710 Millionen Euro. Auch für die Verbraucher...
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Laut vorläufiger Bilanz des Übertragungsnetzbetreibers Tennet schlugen die Kosten für Noteingriffe ins Stromnetz im abgelaufenen Jahr mit annähernd einer Milliarde Euro zu Buche – so war es Anfang 2018 verschiedenen Medien zu entnehmen. In den beiden Vorjahren waren es "nur" 660 bzw. 710 Millionen Euro. Auch für die Verbraucher ist das keine schöne Nachricht, denn die Kosten erhöhen mit den Netzentgelten den Strompreis. Derzeit beträgt der Anteil der Netzentgelte mehr als ein Viertel des Strompreises. Weitere Steigerungen bei den Eingriffen sind zu erwarten, wenn die letzten Kernkraftwerke im Jahr 2022 vom Netz gehen.

Die stabilisierenden Eingriffe werden nötig, weil der schleppende Netzausbau bei entsprechenden Wetterlagen durch die starke Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energien dazu führt, dass im Norden Kraftwerke vom Netz genommen werden müssen und im Süden der Strom dann aus Reservekraftwerken oder aus dem Ausland kommen muss. Abhilfe schaffen erst die Nord-Süd-Verbindungen, deren Fertigstellung für das Jahr 2025  erwartet wird.

 

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15.01.2018 | Rückzahlungen drohen im Bereich KWKG, Offshore-Umlage, § 19-Umlage sowie bei Eigenerzeugungsanlagen

Im Geschäftsjahr 2017 haben die Netzbetreiber erstmalig insbesondere zum Thema der KWKG-Umlage die Verbraucher größer 1 Mio. kWh angeschrieben, um abzufragen, ob der Strom selber verbraucht wird oder an Dritte, wie z. B. andere Gesellschaften (auch konzernintern), fremd betriebene Kantinen oder Mieter weitergeleitet wird. Dies hat...
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Im Geschäftsjahr 2017 haben die Netzbetreiber erstmalig insbesondere zum Thema der KWKG-Umlage die Verbraucher größer 1 Mio. kWh angeschrieben, um abzufragen, ob der Strom selber verbraucht wird oder an Dritte, wie z. B. andere Gesellschaften (auch konzernintern), fremd betriebene Kantinen oder Mieter weitergeleitet wird. Dies hat die Ursache, dass insbesondere von der EU zukünftig darauf geachtet wird, dass finanzielle Sondertatbestände, Rückerstattungen oder Subventionen nur noch allein derjenige erhält, der diese auch beantragt hat.

Bei der KWKG-Umlage gab es vorher eine gesplittete Tarifierung bis 1 Mio. kWh (hoher Satz) und ab 1 Mio. kWh eine niedrigere Tarifierung. Somit zielte die Abfrage der Netzbetreiber darauf, dass diese niedrigere Tarifierung ab einer Mio. kWh ausschließlich die Großverbraucher erhalten sollten. Bei gemeldeten Kleinverbrauchern oder Weiterleitung wurde diese Verbrauchsmenge dann mit dem hohen Satz abgerechnet.

Auch bei Eigenerzeugungsanlagen gilt diese Regel, da bei erzeugtem und selbst verbrauchtem Strom den reduzierten EEG-Satz nur derjenige erhalten darf, der Betreiber und Verbraucher der Anlage ist. Alle an Dritte weitergeleiteten Mengen müssen abgegrenzt und gemeldet werden. Das Besondere ist hierbei, dass die Meldungen der abgegrenzten Verbrauchsmengen durch geeichte, teils lastgangscharfe Messungen durchgeführt werden müssen, da die Meldungen ansonsten nicht anerkannt werden.

Gerne beraten wir Sie bei dieser Thematik. Nichtmeldungen oder fehlerhafte Meldungen führen zu Rückzahlungen von erhaltenen Subventionen oder zu Rückzahlungen bei den Abgaben.

 

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11.12.2017 | Marktstammdatenregister: Start verzögert sich

Stromlieferant ist nach Auffassung der Bundesnetzagentur jeder, der Strom an einen „Letztverbraucher“ liefert. Das betrifft leider auch viele Unternehmen, die nun noch mehr Bürokratie erledigen müssen. Denn alle Stromerzeuger und Stromlieferanten müssen sich zentral bei der Bundesnetzagentur in das sogenannte...
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Stromlieferant ist nach Auffassung der Bundesnetzagentur jeder, der Strom an einen „Letztverbraucher“ liefert. Das betrifft leider auch viele Unternehmen, die nun noch mehr Bürokratie erledigen müssen. Denn alle Stromerzeuger und Stromlieferanten müssen sich zentral bei der Bundesnetzagentur in das sogenannte Marktstammdatenregister eintragen lassen (wir berichteten darüber u. a. ausführlich im Juni).

Nun teilte die Bundesnetzagentur mit, dass sich der Start des Marktstammdatenregisters voraussichtlich um ein Jahr bis Sommer 2018 verzögert, weil die Arbeiten am Webportal des Registers "leider nicht rechtzeitig abgeschlossen werden" konnten. Der Starttermin soll im Februar bekannt gegeben werden.

Zurzeit können nur Strom- und Gasnetzbetreiber ihr Unternehmen im MaStR-Webportal registrieren. Alle anderen Marktakteure haben diesbezüglich zwar Aufschub, müssen jedoch nötige Meldungen durch die bisherigen Verfahren vornehmen, wenn sie für eine Förderung nach EEG oder KWKG registriert sein müssen.

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13.11.2017 | EEG-Umlage für 2018 leicht gesunken

Die EEG-Umlage für das Geschäftsjahr 2018 ist leicht gesunken und beträgt nun 6,792 Cent je Kilowattstunde. Dies war im Vorfeld schon vermutet worden, da die Spotmarktpreise im Geschäftsjahr 2017 im Vergleich zu den vorherigen Jahren doch deutlich gestiegen waren und somit auch die Erlöse für eingespeiste EEG-Mengen deutlich höher...
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Die EEG-Umlage für das Geschäftsjahr 2018 ist leicht gesunken und beträgt nun 6,792 Cent je Kilowattstunde. Dies war im Vorfeld schon vermutet worden, da die Spotmarktpreise im Geschäftsjahr 2017 im Vergleich zu den vorherigen Jahren doch deutlich gestiegen waren und somit auch die Erlöse für eingespeiste EEG-Mengen deutlich höher als prognostiziert ausfielen. Zusätzlich war der Liquiditätspuffer auf dem EEG-Konto wieder sehr hoch.

Diese Entwicklung halten wir jedoch nur für eine temporäre Erscheinung, da die Offshore-Windparks erst jetzt und in den Folgejahren stark ans Netz gehen und somit noch mehr EEG-Strom vergütet werden muss. Somit ist in den Folgejahren mit einem weiter steigenden EEG-Satz auf diesem sehr hohen Niveau zu rechnen. Die einzige Möglichkeit, ohne die EEG-Härtefallklausel für Produzenten zu optimieren, ist es, den Energieverbrauch zu reduzieren. Hier stehen Ihnen die Kundenbetreuer der ENOPLAN GmbH, auch in Zusammenarbeit mit unserer Tochtergesellschaft ENOMETRIK GmbH, für Analysen und gezielte Messtechnik für Verbrauchseinsparungen zur Verfügung. Sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen haben.

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09.10.2017 | Expertenmeinung: EEG-Umlage wird 2018 voraussichtlich leicht sinken, 2019 aber deutlich steigen

Agora Energiewende ist der Meinung, dass die EEG-Umlage im Jahr 2018 voraussichtlich leicht sinken und im Bereich von 6,6 bis 6,9 Cent pro Kilowattstunde liegen wird. Dies hat der der Thinktank auf Basis seines EEG-Rechners ermittelt, der für nächstes Jahr einen Wert von 6,74 ct/kWh liefert. Wegen kleiner Prognoseunsicherheiten...
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Agora Energiewende ist der Meinung, dass die EEG-Umlage im Jahr 2018 voraussichtlich leicht sinken und im Bereich von 6,6 bis 6,9 Cent pro Kilowattstunde liegen wird. Dies hat der der Thinktank auf Basis seines EEG-Rechners ermittelt, der für nächstes Jahr einen Wert von 6,74 ct/kWh liefert. Wegen kleiner Prognoseunsicherheiten prognostiziert Agora Energiewende jedoch stets eine Bandbreite für die künftige Umlage.

Im Jahr 2017 bezahlen die meisten Stromverbraucher 6,88 ct/kWh für die Förderung von Ökostrom. Offiziell wird die EEG-Umlage für 2018 am 15. Oktober von den vier Betreibern der Stromübertragungsnetze bekannt gegeben.

Zwei Gründe sehen die Experten für das prognostizierte Absinken um ca. 0,3 ct/kWh. So würden die Strompreise im Großhandel nach ersten Anzeichen im Jahr 2018 wohl leicht steigen, außerdem weist das EEG-Konto 2017 einen kräftigen Überschuss aus – ein Großteil dieser "Liquiditätsrücklage" könne im kommenden Jahr an die Stromverbraucher zurückgegeben werden und so die Umlage dämpfen. Allerdings gebe es auch gegenläufige Effekte.

Für 2019 sieht der Agora-EEG-Rechner jedoch eine Steigerung der Umlage auf mehr als 7,5 ct/kWh, denn zu einer hohen Rückvergütung aus der Liquiditätsrücklage wie 2018 werde es 2019 nicht mehr kommen. Zudem werden 2019 die letzten Offshore-Windkraftanlagen der ersten Generation ans Netz gehen; diese erhalten noch eine relativ hohe Vergütung. Agora Energiewende rechnet damit, dass nach 2019 nur noch leichte Anstiege zu verzeichnen sein werden. Im Zeitraum von 2021 bis 2023 werde die EEG-Umlage – je nach erwartetem Börsenstrompreis und Zubau der Erneuerbaren Energien – ihr Maximum erreichen und anschließend wieder sinken.

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11.09.2017 | Erinnerung: ENOPLAN-Seminare - Vermeiden Sie Rückzahlungen bei Eigenstromnutzung!

Aufgrund der derzeit sehr risikoreichen Gesetzgebung bezüglich Eigenerzeugungsanlagen bietet ENOPLAN kostenfrei Seminare an, um dieses Thema noch einmal zu verdeutlichen. Denn bei Nichtbeachtung der Meldefristen bzw. bei nicht vorliegender Betreiber- und Verbraucheridentität geht es immerhin um die Rückzahlung des reduzierten...
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Aufgrund der derzeit sehr risikoreichen Gesetzgebung bezüglich Eigenerzeugungsanlagen bietet ENOPLAN kostenfrei Seminare an, um dieses Thema noch einmal zu verdeutlichen. Denn bei Nichtbeachtung der Meldefristen bzw. bei nicht vorliegender Betreiber- und Verbraucheridentität geht es immerhin um die Rückzahlung des reduzierten EEG-Satzes bei Eigenstromnutzung. Im Rahmen des Seminars erläutern wir sowohl die derzeit notwendigen Meldefristen als auch die Lösungsansätze bei fehlender Eigentümer- und Verbraucheridentität.
 

Die kostenlosen Seminare werden an folgenden Terminen und Orten angeboten:
 

18.10.2017 – Hamburg

19.10.2017 – Düsseldorf

20.10.2017 – Frankfurt

24.10.2017 – München

25.10.2017 – Stuttgart

 

Bei Interesse an einem dieser Termine oder Fragen wenden Sie sich bitte an Manuel Böhmer, Telefon: 07251 926-188, E-Mail: manuel.boehmer@enoplan.de. Wir werden Sie aber auch noch einmal gesondert diesbezüglich ansprechen.

 

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07.08.2017 | EEG: Überschüsse von Strafzinsen bedroht

Eigentlich erfreulich: Im Juni war das EEG-Konto mit fast 4,9 Milliarden Euro im Plus. Da sich dies auf die Höhe der EEG-Umlage 2018 positiv auswirken würde, also eine gute Nachricht. Aber nun geistert eine große Sorge durch die Medien. Da die Überschüsse auf dem Konto per Gesetz zu verzinsen sind – mit 0,3 Prozent über dem...
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Eigentlich erfreulich: Im Juni war das EEG-Konto mit fast 4,9 Milliarden Euro im Plus. Da sich dies auf die Höhe der EEG-Umlage 2018 positiv auswirken würde, also eine gute Nachricht. Aber nun geistert eine große Sorge durch die Medien. Da die Überschüsse auf dem Konto per Gesetz zu verzinsen sind – mit 0,3 Prozent über dem Euribor, der aber derzeit bei ca. minus 0,4 liegt – entstehen negative Zinsen, die das Konto belasten.

Zwar sind nach Aussagen von Übertragungsnetzbetreibern diese bemüht, durch geschickte Anlagen diese Strafzinsen gering zu halten, sie würden aber kaum komplett zu vermeiden sein. In den ersten sechs Monaten des Jahres seien über 800.000 Euro an solchen negativen Zinsen angefallen, die letztendlich auch die Stromkunden treffen. Für den hohen Stand des Kontos seien höher als erwartet ausgefallene Börsenstrompreise verantwortlich, ebenso wie geringer als erwartet eingespeiste Mengen an Strom aus Erneuerbaren.



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10.07.2017 | Netzentgeltreform im Bundestag beschlossen

Das Netzentgeltmodernisierungsgesetz (NEMoG) passierte nach zähem Ringen Ende Juni den Bundestag. Die Übertragungsnetzentgelte sollen bundesweit angeglichen werden. Diese Angleichung soll stufenweise erfolgen.

Hintergrund: Die Netzgebiete in Deutschland sind in unterschiedlich hohem Maße von den vermiedenen Netzentgelten...
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Das Netzentgeltmodernisierungsgesetz (NEMoG) passierte nach zähem Ringen Ende Juni den Bundestag. Die Übertragungsnetzentgelte sollen bundesweit angeglichen werden. Diese Angleichung soll stufenweise erfolgen.

Hintergrund: Die Netzgebiete in Deutschland sind in unterschiedlich hohem Maße von den vermiedenen Netzentgelten betroffen – in Gebieten mit hohem Anteil an dezentralen Erzeugungsanlagen (etwa im Norden) sind auch die Netzentgelte hoch, was in erster Linie die ansässigen Industrieunternehmen belastet.

Das Bundeswirtschaftsministerium argumentierte, dass für den notwendigen zügigen Netzausbau eine faire Verteilung der Kosten auf alle Schultern entscheidend sei. Deshalb werden regionale Unterschiede bei den Netzentgelten stufenweise von 2019 bis 2023 angeglichen. Ab 1.1.2023 sollen die Übertragungsnetzentgelte dann bundesweit einheitlich sein.

Außerdem hat man sich auf eine Vorgehensweise beim kritisch gesehenen Abschmelzen des Privilegs der vermiedenen Netzentgelte geeinigt. Die Berechnungsgrundlagen werden bei allen Bestandsanlagen an die aktuelle Situation angepasst und ab 2018 auf dem Niveau des Jahres 2016 eingefroren. Bei der weiteren Abschmelzung wird unterschieden zwischen den volatilen (Sonne, Wind) und den steuerbaren Erzeugungsanlagen (z. B. KWK). Bei volatilen Anlagen werden die vermiedenen Netzentgelte für Neuanlagen ab 2018 komplett abgeschafft und für Bestandsanlagen ab 2018 in drei Schritten vollständig abgeschmolzen. Das kann im Norden und Osten zu einer spürbaren Dämpfung des Anstiegs der Netzkosten führen und kommt den Stromkunden in diesen Netzgebieten zugute. Bei steuerbaren Anlagen erhalten Neuanlagen ab 2023 keine Zahlungen aus vermiedenen Netzentgelten mehr. Die Korrektur insbesondere bei den KWK-Anlagen war besonders dringend eingefordert worden.

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12.06.2017 | Marktstammdatenregister: Achtung Registrierungspflicht!

Im Marktstammdatenregister (MaStR) werden folgende Register der Bundesnetzagentur zusammengefasst und ab Juli 2017 endgültig abgelöst, d. h. ihre Funktion wird vom MaStR vollständig übernommen:

  • das PV-Meldeportal
  • das Anlagenregister

Das MaStR soll ein zentrales Register für die Energiewirtschaft sein. Es erfasst erstmals...
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Im Marktstammdatenregister (MaStR) werden folgende Register der Bundesnetzagentur zusammengefasst und ab Juli 2017 endgültig abgelöst, d. h. ihre Funktion wird vom MaStR vollständig übernommen:

  • das PV-Meldeportal
  • das Anlagenregister

Das MaStR soll ein zentrales Register für die Energiewirtschaft sein. Es erfasst erstmals sämtliche Erzeugungsanlagen – erneuerbar und konventionell, Neuanlagen und Bestandsanlagen, Strom und Gas – sowie bestimmte Verbrauchsanlagen sowie die Betreiber der Anlagen. Die Betreiber müssen die Anlagendaten eingeben und die Daten aktuell halten. Die Netzbetreiber müssen die Angaben der Betreiber prüfen und ergänzen.

Einige wichtige Definitionen vorab: Im Sinn der "Verordnung über das zentrale elektronische Verzeichnis energiewirtschaftlicher Daten" (MaStRV) ist:
 

  • „Bestandseinheit“ jede Einheit, die vor dem 1. Juli 2017 in Betrieb genommen worden ist,
  • „Betreiber“, wer unabhängig vom Eigentum eine Einheit oder eine EEG- oder KWK-Anlage für die Erzeugung von Strom nutzt,
  • „EEG-Anlage“ jede Anlage zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien, die nach der für sie maßgeblichen Fassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes eine Anlage ist,
  • „Einheit“ jede ortsfeste
    • Gaserzeugungseinheit, Gasspeichereinheit, Gasverbrauchseinheit,
    • Stromerzeugungseinheit, Stromspeichereinheit, Stromverbrauchseinheit

etc. Weitere Infos finden sich auf der Webseite der Bundesnetzagentur.


Was ist einzutragen?
 

  • alle Strom- und Gaserzeugungseinheiten und -anlagen, „… die mit dem Strom- bzw. Gasnetz direkt oder indirekt verbunden sind bzw. sein können“ lt. § 5 Abs. 2 Nr. 1a MaStRV
  • alle Marktakteure des Strom- bzw. Gasnetzes i.S.v. § 3 Abs. 1 MaStRV


Welche Daten sind relevant?

Stammdaten der Marktakteure und Anlagen der leitungsgebundenen Energieversorgung im Strom- und Gasmarkt

  • Stammdaten von Anlagen: technische Daten, Standorte & Netzanschlusspunkte, Nummern aus anderen Kontexten, Verbindung zum Anlagenbetreiber
  • Stammdaten von juristischen und natürlichen Personen: Kontaktdaten – mitunter vertraulich, Nummern aus anderen Kontexten, Verbindungen zu den Anlagen

aber: keine Bewegungsdaten (keine erzeugten Strommengen, Speicherfüllstände, vertragliche Beziehungen)


Bis wann muss eingetragen werden?

  • EEG-Neuanlagen: bis spätestens 3 Wochen nach Inbetriebnahme
  • Konventionelle Neuanlagen & Genehmigungen: bis November 2017, anschl. bis 3 Wochen nach Inbetriebnahme bzw. bis nach Änderung
  • Bestandsanlagen: 2-jährige Übergangsphase bis 30. Juni 2019

Eingetragen werden kann ab dem 01. Juli 2017.


Wenn nicht eingetragen wird, drohen Konsequenzen.

Bei vorsätzlich bzw. fahrlässig …

  • … nicht richtiger bzw. nicht ordnungsgemäßer Registrierung
  • … nicht rechtzeitiger Registrierung

gemäß § 21 Nr.1 MaStRV handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit i.S.v. § 95 Abs. 1 Nr. 5d EnWG, und zwar wegen der gesetzlichen Verpflichtung zur

  • Eintragung gemäß § 3 Abs. 2 i.V.m. Abs. 1 MaStRV bzw. § 5 MaStRV
  • Übernahme der Datenverantwortung (ständige Aktualisierung) gemäß § 7 Abs. 1 MaStRV

Dazu kommt, dass ein Anspruch auf

  • Marktprämie
  • Einspeisevergütung
  • Flexibilitätsprämie lt. EEG
  • bzw. Zuschlagszahlungen bzw. Förderungen nach KWKG

nur nach vorheriger Eintragung möglich ist, d. h. erst mit Eintragung im MaStR tritt die Fälligkeit ein.

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15.05.2017 | Transparenzverordnung: neue Meldepflicht bis zum 30. Juni

Für alle Strom- und Energiesteueranträge gibt es eine seit diesem Jahr neue, zusätzliche Meldepflicht: Bis zum 30.06.2017 muss das für die Transparenzverordnung relevante Formular an das zuständige Hauptzollamt übermittelt werden. Hierin müssen die einzelnen Steuerentlastungen pro Antragstellung und Jahr innerhalb der letzten drei...
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Für alle Strom- und Energiesteueranträge gibt es eine seit diesem Jahr neue, zusätzliche Meldepflicht: Bis zum 30.06.2017 muss das für die Transparenzverordnung relevante Formular an das zuständige Hauptzollamt übermittelt werden. Hierin müssen die einzelnen Steuerentlastungen pro Antragstellung und Jahr innerhalb der letzten drei Jahre genannt werden.

Ziel ist es, die erhaltenen Strom- und Energieerstattungen transparent zu machen. Hierbei gilt jedoch eine Bagatellgrenze, sodass man sich für drei Jahre befreien lassen kann, sofern man unter diese Bagatellgrenze fällt.

Wir gehen davon aus, dass die Hauptzollämter auf die Abgabe dieser Daten drängen werden, obwohl die Daten den Hauptzollämtern normalerweise schon durch die Antragstellung vorliegen.

Sollten Sie hier Unterstützung benötigen, rufen Sie uns einfach unter 07251 926-555 an.

 

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10.04.2017 | Grüne: CO2-Einsparziele für 2020 "krachend verfehlt"?

Im Jahr 2016 sind die energiebedingten Treibhausgasemissionen in Deutschland gegenüber dem Vorjahr vermutlich um 0,7 Prozent oder vier Millionen Tonnen Kohlendioxid angestiegen. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie von arepo consult im Auftrag der Bundestagsfraktion der Grünen. Dabei sei eine deutliche Verringerung der...
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Im Jahr 2016 sind die energiebedingten Treibhausgasemissionen in Deutschland gegenüber dem Vorjahr vermutlich um 0,7 Prozent oder vier Millionen Tonnen Kohlendioxid angestiegen. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie von arepo consult im Auftrag der Bundestagsfraktion der Grünen. Dabei sei eine deutliche Verringerung der Emissionen dringend nötig, um die Klimakatastrophe abzuwenden, so die Grünen. Dies bestätige, dass Programme und Maßnahmen der großen Koalition in der Substanz wirkungslos seien.

Ursächlich für die steigenden Emissionen ist der Anstieg des Primärenergieverbrauches. Damit wird der Energiegehalt aller im Inland eingesetzten Energieträger wie zum Beispiel Braun- und Steinkohle, Mineralöl oder Erdgas bezeichnet. Mit den steigenden Emissionen werde es für Deutschland noch schwieriger, seine Klimaziele zu erreichen: In jedem der Jahre bis 2020 müssten die jährlichen Emissionen nun durchschnittlich um 40 Millionen Tonnen gesenkt werden. Letztes Jahr um die gleiche Zeit habe diese Zahl noch bei 30 Millionen Tonnen notwendiger Reduktion pro Jahr gelegen.

Der Treibhausgas-Anstieg stammt laut den Grünen vor allem aus einer Zunahme des Mineralölverbrauchs. Allein 4,8 Millionen Tonnen mehr Treibhausgase seien auf erhöhten Dieselkonsum im Transportbereich zurückzuführen. Deutlich mehr Warentransport müsse auf die Schiene, und es müssten auch endlich die Voraussetzungen geschaffen werden, damit sich Elektro-Autos in Deutschland durchsetzen können. Daneben spielten der zusätzliche Schalttag und das gestiegene Brutto-Inlands-Produkt eine Rolle.

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13.03.2017 | Mehr Transparenz in der Netzentgeltbildung

Erstmalig am 22. Februar 2017 veröffentlichte die Bundesnetzagentur Einzeldaten der Strom- und Gasnetzbetreiber, die von ihr reguliert werden oder sich in der Organleihe befinden. Erfasst sind bislang 1.147 Unternehmen, darunter 622 im Strombereich, der Rest im Gasbereich. Die Daten sind Grundlage der Bestimmung der...
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Erstmalig am 22. Februar 2017 veröffentlichte die Bundesnetzagentur Einzeldaten der Strom- und Gasnetzbetreiber, die von ihr reguliert werden oder sich in der Organleihe befinden. Erfasst sind bislang 1.147 Unternehmen, darunter 622 im Strombereich, der Rest im Gasbereich. Die Daten sind Grundlage der Bestimmung der Erlösobergrenze (EOG) und damit zur Netzentgeltbildung. Die bessere Transparenz, wie Netzentgelte zustande kommen, war der BNetzA durch eine Novellierung der Anreizregulierungsverordnung auferlegt worden.

In der Tabelle befinden sich u. a. Daten

  • zur Erlösobergrenze
  • zu den Effizienzwerten
  • zum Erweiterungsfaktor
  • zu den einzelnen Kostenbestandteilen (z.B. Kapitalkostenaufschlag, dauerhaft nicht beeinflussbare Kosten, volatile Kostenanteile)
  • über die ermittelten Kennzahlen zur Versorgungsqualität

Verbrauchernahe Institutionen erhoffen sich von der Offenlegung mehr Einfluss auf die Netzbetreiber, ihre Netzentgelte zu senken, wenn beispielsweise festzustellen sei, dass ihre Erlösobergrenzen bislang sehr hoch liegen.

Die Daten sind derzeit noch nicht vollständig eingepflegt, da gerichtliche Eilverfahren laufen, mit denen einzelne Unternehmen die Offenlegung ihrer Daten verhindern wollen. Aber auch ein Blick in die vorhandenen Daten ist aufschlussreich. So fallen gerade bei den Übertragungsnetzbetreibern die in beträchtlichem Maße nach oben angepassten EOG ins Auge. Bei TenneT beispielsweise erhöhte sich die EOG von rund 597 Mio. Euro auf rund 2,2 Mrd. Euro. Euro. Bei 50Hertz hat sich die EOG ungefähr verdoppelt, bei Amprion fast verdoppelt, ebenso wie bei Transnet BW.

Nach Einschätzung von Unternehmen aus dem E.ON-Konzern spielt bei diesen Anpassungen die Energiewende eine große Rolle – Kosten für die Mitnutzung des vorgelagerten Netzes, zu zahlende vermiedene Netzentgelte und bei notwendiger Reduzierung der Einspeiseleistung vorzunehmende Entschädigungszahlungen. "Aufgrund der rasanten Zunahme der dezentralen Einspeisung in unser Netz sind diese Kosten in den letzten Jahren stark angestiegen, was zu einer deutlichen Erhöhung der Erlösobergrenze und demzufolge der Netzentgelte geführt hat", schreibt etwa die E.DIS AG.
 

Was ist die Erlösobergrenze?
Die Anreizregulierungsverordnung legt eine Erlösobergrenze (EOG) für die Netzbetreiber fest, die den gesamten zulässigen Netzkosten inkl. kalkulatorischen Abschreibungen und Eigenkapitalverzinsung entspricht. Die EOG eines Unternehmens, die es mit den Erlösen aus Netzentgelten und sonstigen Erlösen decken darf, wird durch eine Kostenprüfung ermittelt. Eine individuelle Anpassung der EOG an die Preisentwicklung oder wegen unvorhergesehener Änderungen kann durch den Netzbetreiber vorgenommen bzw. beantragt werden. Übersteigen die tatsächlichen Erlöse die Obergrenze um fünf Prozent bei Gas und Strom, müssen unverzüglich Anpassungen der Netzentgelte vorgenommen werden.

 

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14.02.2017 | Nachzahlungen vermeiden, finanzielle Nachteile für die Zukunft verhindern, Meldefristen beachten!

Kunden mit Eigenerzeugungsanlagen (PV, BHKW) haben im Jahr 2017 einige gesetzliche Meldepflichten zu beachten. Hierbei müssen an die unterschiedlichsten Instanzen entsprechende Daten und Verbräuche gemeldet werden. Ebenso müssen Stromverbrauchskunden mit einem Jahresstromverbrauch von mehr als 1 GWh an einer Abnahmestelle eine neu...
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Kunden mit Eigenerzeugungsanlagen (PV, BHKW) haben im Jahr 2017 einige gesetzliche Meldepflichten zu beachten. Hierbei müssen an die unterschiedlichsten Instanzen entsprechende Daten und Verbräuche gemeldet werden. Ebenso müssen Stromverbrauchskunden mit einem Jahresstromverbrauch von mehr als 1 GWh an einer Abnahmestelle eine neu eingeführte Meldepflicht beachten. Bei Missachtung der gesetzlichen Meldepflichten gibt es laut unserem Energiejuristen Nachzahlungsforderungen sowie ggf. finanzielle Nachteile in der Zukunft.

Hintergrund dieser Meldepflichten ist es, zu Unrecht genutzte Subventionen (reduzierte Umlagesätze) bei der Weiterleitung an Dritte zu vermeiden und zusätzliche Informationen über Erzeugungsmengen und Anlagedetails zu erhalten.

Dieses betrifft folgende Hauptthemen:
 

  1. Meldefrist nach dem KWK-Gesetz

Hier müssen alle Verbraucher größer 1 Mio. kWh an den Netzbetreiber melden, welche Verbrauchsmengen sie selber verwendet haben und welche Verbrauchsmengen sie an „Dritte“ weitergeleitet haben. Die Netzbetreiber versenden teilweise Abfragebriefe, welche laut Meinung unserer Juristen zu langfristigen Verpflichtungen für den Kunden führen können. Diese Fälle sollten entsprechend von Spezialisten/Rechtsanwälten überprüft werden, um entsprechende Nachteile zu vermeiden. Bei Nichteinhaltung der Meldefrist bzw. bei nicht korrekter Meldung können hierbei monetäre Nachteile von 7.460,00 Euro je GWh entstehen. Zusätzlich ist laut Juristenmeinung davon auszugehen, dass bei einer fehlenden Meldung die Übergangsregelung für das KWK-Gesetz in den Jahren 2017/2018 verloren geht, was gravierende monetäre Auswirkungen hat.

 

  1. Meldepflichten bei Eigenerzeugungsanlagen

Neben den Meldepflichten nach dem KWK-Gesetz für den Strombezug müssen auch Betreiber von Eigenerzeugungsanlagen entsprechende Meldungen vornehmen, um finanzielle Nachteile in Bezug auf die EEG-Umlage zu vermeiden.


 

Im Rahmen unserer Abfrageaktion haben wir alle Kunden bereits frühzeitig bezüglich dieser Themen angesprochen. Sollten Sie Fragen bezüglich der Umsetzung oder Bewertung dieser Themen haben, setzen Sie sich bitte mit Ihrem Kundenbetreuer in Verbindung. Alternativ beantworten wir Ihnen unter 07251 926-555 gerne Ihre Fragen.

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16.01.2017 | Änderungen 2017

Während sich bei der Stromsteuer und der Konzessionsabgabe wenig getan hat, sind bei der Höhe der §19-Umlage und der Offshore-Umlage je nach Verbrauchergruppe Änderungen eingetreten. EEG-Umlage und Abschalt-Umlage sind zum Jahresbeginn gestiegen. Aufpassen sollten Sie, ob Sie von den Änderungen im EEG-Gesetz und im KWK-Gesetz...
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Während sich bei der Stromsteuer und der Konzessionsabgabe wenig getan hat, sind bei der Höhe der §19-Umlage und der Offshore-Umlage je nach Verbrauchergruppe Änderungen eingetreten. EEG-Umlage und Abschalt-Umlage sind zum Jahresbeginn gestiegen. Aufpassen sollten Sie, ob Sie von den Änderungen im EEG-Gesetz und im KWK-Gesetz betroffen sind. Wie in unserem Dezember-Newsletter zu lesen war, müssen alle von der Besonderen Ausgleichsregelung begünstigten Unternehmen ab sofort die für ihr Unternehmen bezogenen Strommengen direkt dem Übertragungsnetzbetreiber melden und die anfallende EEG-Umlage abrechnen. Im Zuge des novellierten KWKG ist unter anderem eine neue Frist zu beachten, wenn man die Übergangsregelung nutzen will. Dazu beachten Sie bitte unseren ausführlichen Beitrag in den ENO-Marktnews.

 

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16.10.2017 | EEG-Umlage sinkt leicht auf 6,792 ct/kWh - keine Konzeption der Regierung, marktgetriebene Entwicklung

Die EEG-Umlage für das Geschäftsjahr 2018 ist leicht gesunken. Dieses war im Vorfeld schon vermutet worden, da die Spotmarktpreise im Geschäftsjahr 2017 im Vergleich zu den vorherigen Jahren doch deutlich gestiegen waren und somit auch die Erlöse für eingespeiste EEG-Mengen deutlich höher waren wie prognostiziert. Zusätzlich war...
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Die EEG-Umlage für das Geschäftsjahr 2018 ist leicht gesunken. Dieses war im Vorfeld schon vermutet worden, da die Spotmarktpreise im Geschäftsjahr 2017 im Vergleich zu den vorherigen Jahren doch deutlich gestiegen waren und somit auch die Erlöse für eingespeiste EEG-Mengen deutlich höher waren wie prognostiziert. Zusätzlich war der Liquiditätspuffer auf dem EEG-Konto wie immer sehr hoch, so dass dieser für die Zukunft auch hoffentlich angepasst wurde.
 
Dieses ist nur eine temporäre Erscheinung, da die Offshore-Windparks erst jetzt und in den Folgejahren stark ans Netz gehen und somit noch mehr EEG-Strom vergütet werden muss. Somit ist in den Folgejahren mit einem weiter steigenden EEG-Satz auf diesem sehr hohen Niveau zu rechnen. Die einzige Möglichkeit, ohne die EEG-Härtefallklausel für Produzenten zu optimieren, ist den Energieverbrauch zu reduzieren. Hier stehen Ihnen die Kundenbetreuer der ENOPLAN GmbH, auch in Zusammenarbeit mit unserer Tochtergesellschaft ENOMETRIK GmbH, für Analysen und gezielte Messtechnik für Verbrauchseinsparungen zur Verfügung. Sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen haben.
 
Wir bedanken uns und verbleiben
 
mit freundlichen Grüßen

 

Ihr Ralf Schade

 


 

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